Mittwoch, 6. Juni 2007

Pirates of the Caribbean 3

Wääääh, wie kann man sich so elend fühlen?

Verdammt, nie wieder Alkohol würde jetzt die breite Masse der Menschen sagen. Tja da ich immer noch keinen Alk trinke, muss es wohl der Schlafentzug sein. 5 Uhr ins Bett und um 11 Uhr wieder aufstehen. Großer Fehler.

Habe den Vormittag damit verbracht mit meiner Familie zu chatten. Meine Mutter tat mir leid. Musste einen ziemlich übel blickenden, ständig gähnenden Sohn ertragen. Dementsprechend Gesprächig war ich auch :-)

Eigentlich war geplant um 1 P.M. zu Katrin an den Pool zu fahren. Leider war es bewölkt und ab und zu regnete es. Daher sind wir at home geblieben und haben gefaulenzt. Habe mich mal wieder an den 300 DVD's vergangen.

Später hatte ich die einzigartige, unbeschreiblich, oft kopierte, aber niemals erreichte Idee, doch ins Kino zu gehen. Wir haben uns Fluch der Karibik 3 angeschaut, wie ja schon in der Überschrift zu lesen ist.

Guter Film. Hätte man zwar noch besser machen können, aber war schon ganz okay. Muss den Film nochmal in Deutsch sehen, weil ein paar Dialoge nicht wirklich sinngemäß rüber gekommen sind. Man kann auch sagen: "Ich habe nix verstanden!"
Was eklig Kurioses: Vor dem Film hatte ich nochmal das Bedürfnis meine Blase zu entleeren. Gleichzeitig sind mit mir ein Vater und sein Sohn rein. Beide hatten nen Liter Getränk in der Hand und der Vater noch nen großen Eimer Popcorn. Hmmm. Lecker. Wer geht mit Lebensmittel auf ein Herrenklo? Okay, sie haben das Zeug bei den Waschbecken abgestellt, aber ich meine sie haben sich später nicht die Hände gewaschen.Guten Hunger! Ekelig, oder? O_o
Ist mir schon öfters aufgefallen, dass sich manche amerikanischen Männer, bei Frauen kann ich nicht mitreden, danach die Hände nicht waschen. Überlege mir 2 mal wem ich die Hand gebe. :-)

Grütze aus South Carolina.

Samstag, 2. Juni 2007

Dixies

Getreu dem Motto: Sport is Mord, natürlich erstmal wieder raus auf die Straße. Eine Runde joggen. Diesmal wurden wir nicht von Hunden angegriffen und konnten ganz gemütlich unsere Runde zu Ende drehen.

Nach dem Joggen und einer kleinen Dusche gings zum örtlichen Food Dealer, genannt ALDI.
Dort kam Richy auf die gloreiche Idee, dass wir doch zum Mittach Tortillias machen könnten. Gute Idee. Die Dinger waren echt lecker und sind sehr schnell gemacht.
Abends waren wir bei Caro und Katrin zur Einweihung ihrer WG eingeladen. Caro ist bei Katrin eingezogen. Wir haben uns Pizza bestellt und sind später noch ins Dixies gefahren. Im Dixies haben wir noch Philip und Markus getroffen und ein paar weitere BMW'er. War ein schöner Abend und Katrin und Caro haben sich den ganzen Abend mit ein paar BMW'lern unterhalten und später sind wir noch zu denen gefahren. Das Dixies hat mal wieder um 2 Uhr zu gemacht. Wir waren um 5 in unseren Betten.

Freitag, 1. Juni 2007

Teures Futter

Am Freitag haben wir wieder am Gepäckförderband gearbeitet. Soweit läuft alles, nur leider springen eins unserer Gewichte aus seiner Führung.
Nicht schön wenn man bei einem Dauertest von einem Gewicht erschlagen wird. Also mussten wir uns was ausdenken, wie wir die Rollen stablilisiert bekommen. Die Lösungen lag direkt vor unseren Füssen. Die Rollen werden von kleinen, kugelgelagerten Metallstäben in Position gehalten. Da diese aber zu niedrig waren, mussten wir diese einfach nach oben versetzten. Haben einfach 2 kleine Holzklötze genommen und diese an das Förderband geschraubt und dort die Metallstäbe drauf positioniert. Boar, sind wir toll.

Natürlich hat das bis zum Feieraben gedauert und eigentlich wollten wir den Feierabend geniesen und später noch joggen gehen.

Tja, natürlich kommt alles anders als man denkt. Am Freitag habe ich zum ersten Mal Aarons Freundin kennengelernt. Sie ist für ne Hochzeit angereist zu der die Beiden am Samstag hin wollten.
Irgendwann wollten die Beiden wissen, ob wir mitwollten nach Greenville Downtown. Natürlich sind wir mit, wollten Aaron und seiner Freundin keinen schönen, romantischen Abend gönnen. Schließlich müssen wir schon 3 Monate auf unsere Freundinnen vezichten. Er hatte sie erst 2 Wochen nicht gesehen. Muhahahahahaah

In Downtown angekommen sind wir erstmal die Main runter gelaufen und haben nach einem passenden Restaurant gesucht. Da der Dame des Hauses die ersten Restaurant nicht zugesagt haben, hat Aaron erstmal zum Telefon gegriffen und wollte vom Brian ne Auskunft über ein gutes Restaurant haben. "Smoke on the water" war die Antwort. Mir war sofort klar wo es zu finden war, also "Alles hört auf mein Kommando. Abteilung, Marsch!" Okay, war ein kleines Stück weiter als ich dachte. Mir machte das nix aus, aber schon mal hunrige, quenglige Amerikaner im Rücken gehabt.
Am Smoke on the water waren natürlich alle Tische besetzt und man musste 40 Minuten mindestens warten.
Aaron war mittlerweile leicht angepisst. Hallo? Zwischen 6 und 8 Uhr ist Rush Hour in den Restaurants. Freie Tische? Fehlanzeige. Die Amerikaner sind doch zu faul zum kochen.
Also weiter gings.
Sind am Ende im Sobys angelangt. Natürlich mussten wir auch hier warten. Am Ende waren es so um die 40 Minuten. Aaron hat erstmal die erste Runde Getränke an der Bar bezahlt.
WoW, Krösus, wa?
Haben uns schonmal die Karte geben lassen. Oh Weia! Die Preise waren ganz schön happig. Unter 18 Dollar gab es kein Hauptgericht und dazu war die Karte sehr übersichtlich. Das soll jetzt keine negative Bewertung sein. Die Gerichte hörten sich alle recht gut an. Burger gab es hier nicht und von den 10 Gerichten waren viele Fisch. Für mich kamen daher nur 2 in die engere Auswahl.
Aarons Lieblingssatz an diesem Abend war: "I'm starving", daher gab es für ihn ein Krabbencremessuppe und weil der Hunger so groß war noch "Quail" mit Bratkartoffeln als Vorspeise. Das ist übrigens Wachtel. Schmeckte sehr gut. Aaron meinte die Wachtel Vorspeise könnten wir uns alle teilen. Vom Haus gab es noch kleine Brötchen.
Ach ja. Die Hauptspeise kam ja auch noch. Ich hatte Schweinefilet mit Speck ummantelt. Dazu Brocolini und Garlic Smashed Potatos mit einer Butter Sauce. Verdammt geil. Die Sauce war zwar etwas zu scharft, aber trotzdem geil. Ich habe sogar den Brocoli gegessen. Muss man sich mal vorstellen. Unglaublich.
Sobald man aufgegessen hat, bekommt man in Amerika die Rechung. Ist nich, mit noch sitzen bleiben und einen Heben. Es werden auch schon Teller abgeräumt, wenn ander noch am Essen sind. Wir Deutschen empfinden das unhöflich. Hier ist es aber normal und daher habe ich mich daran gewöhnt. Habe mich innerlich schon auf eine happige Rechnung eingestellt, als Aaron auf die Frage antwortete: "Separate or together?" mit "Together". Hmmmm. Wollte er jetzt wegen seiner Freundin einen auf Dicken machen?
Die gesamte Rechung betrug mit ca. 15-20 Dollar Trinkgeld 140 Dollar. Ohne es bezahlen zu müssen, war das Essen noch besser. :-)
Trinkgeld, genannt "Tip", beträgt zwischen 15-20 % der Gesamtsumme. Daher auch das hohe Trinkgeld in unserem Fall. Nix mit 2-3 Euro wie in good old Germany.