Donnerstag, 5. Juli 2007

Abe Lincoln und der Monsun

Caro wollte an diesem erstmal richtig ausschlafen, daher sind wir auch erst recht spät los.
Unser Weg führte uns nach Springfield. Jaa, ich kann von mir behaupten ich war schonmal da. Die Simpsons habe ich leider nicht getroffen, aber dafür Abraham Lincoln. In Springfield war er lange als Anwalt tätig und war auch im Staatsparlament tätig.
Doch soll jetzt hier keine Geschichtsstunde werden.

Auf dem Weg nach Springfield habe ich es mir auf der Rückbank gemütlich gemacht. Ein wenig entspannt und gedöst. Als ich meine Augen irgendwann wieder aufmachte war der Himmel plötzlich schwarz. Beim nächsten mal aufmachen prasselter der Monsun auf uns nieder. Soviel Wasser habe ich noch nie in meinem Leben vom Himmel regnen gesehen. Es war so schlimm, dass wir dachten dat wäre nen Tornado. Die Autos sind selbst auf der Autobahn an den Straßenrand und haben gewartet das es weniger wurde. Wir sind beim nächsten Exit raus und haben uns in der Ausfahrt hingestellt. Weil wir sowieso tanken mussten, sind wir zu einer Tankstelle weiter. Dort haben wir auf das Ende des Unwetter gewartet und sind weiter unserem Ziel entgegen.

In Springfield haben wir das Abe Lincoln Museum besucht. War ganz nett gemacht.
Im Anschluss sind wir in genau 5 Minuten durch das Staatparlament gehetzt.
Von Chicago

Weil es leider schon nach 5 war und somit die Öffentlichen Einrichtungen geschlossen worden sind, sind wir zurück nach Peoria. Eigentlich waren wir mit Diana zum Essen vewrabredet, aber diese hatte plötzlich andere Pläne.
Wir hatten auch ohne sie Spass. Wir sind nämlich ins Peoria Hofbräuhaus. Endlich mal wieder deutsches Essen. Hatte verlangen nach Schnitzel, daher gabs für mich Jäger Schnitzel mit Spätzle und Spinat und danach noch ein leckeres Stück Käsekuchen.

Um den Abend ausklingen zu lassen sind wir noch ins Kino. 3 Personen, 3 verschiedene Geschmäcker. Am Ende wurde es Evan Almighty. Toll, nee?
Ende aus und ab ins Bett.
Chicago

Mittwoch, 4. Juli 2007

Peoria und der 4. Juli

Am 3. Juli sind Carolin und ich nach Peoria in Illinois gefahren. Die wohl bekannteste Stadt von diesem Bundesstaat ist Chicago. Dort sollte uns unsere Reise aber auch noch hinführen, aber dazu später.
Caro hat ne Studienkollegin dort. Sie macht da ein Praktikum an der Uni und bearbeitet dort ein Projekt.
Peoria ist für 2 Dinge berühmt. Erstens für die ansässige Privatuni und Caterpillar. Das ist der führende amerikanische Baumaschinenhersteller, wie bei uns Liebherr.

Um 21 Uhr (1 Stunde zu spät, aber angekündigt) stand Caro vor meiner Tür. Haben meine Sachen in ihr Auto geschmissen und wir sind los gedüst. Ich habe die erste Tour übernommen. In dieser Nacht haben wir uns vorgenommen 1180km zu fahren. Wir wollten uns ca. alle 2-3 Stunden mit dem Fahren abwechseln.
Morgens um 9.30 bzw. wegen einer Stunde Zeitunterschied 8.30 klingelten wir Margit un Diana aus dem Bett.

Zum Einstieg und um wieder wach zu werden sind wir erstmal zu Starbucks. Guten Kaffee und Kuchen zum Frühstück. Anschließend hat uns Margit noch den Campus gezeigt. Auf Grund des Feiertags und weil hier gerade Semsesterferien sind, war dieser natürlich verweißt.
Was man eigentlich nur aus den Filmen kennt, gibt es ja wirklich. Gemeint sind diese ominösen Studentenverbindungen. "Alpha, Beta, Gamma", "Psi, Omega, Delta" und so weiter habe hier ziemlich große Häuser und groß über dem Eingang diese Buchstaben hängen. loooool.

Caro kam dann auf die fixe Idee, erstmal für den heutigen Tag ne Mini Amerikaflagge zu kaufen. Hat sie auch im Wal Mart gefunden und Abends natürlich at home vergessen. Muahahahahah.

Nach dieser kleinen Einkauftour haben wir erstmal Siesta gehalten. Wir waren beide ziemlich platt von der langen Tour.
Nachdem wir ein wenig gedöst hatten sind wir zu 4 runter an den Fluss. Dort sollte an diesem Abend ein großes Feuerwerk stattfinden. Natürlich waren die besten Plätze schon lange besetzt. Die Amis ziehen mit Kind und Kegel schon zeitig los und verbringen die ganze Zeit auf der Stelle bis das Spektakel dann losgeht.
Wir sind ins Old Chicago gegangen und haben uns erstmal gestärkt.
Von Chicago
Auf dem Bild sind unsere Gastgeber Diana und Margit zu sehen.

Nach dem Essen sind wir noch etwas auf der Promenda flaniert und sind nochmal kurz nach Hause.Als wir später wieder zurück sind war es brechend voll. Wir haben uns bis zu einem betimmten Punkt vorgekämpft. Dort wollten wir den Betreuer von den Mädels treffen. Diana und Margit sind die ganze Zeit wie von der Tarantel gestochen hin und her gerannt. CAro und ich haben uns einfach auf der Stelle niedergelassen und haben auf das Feuerwerk gewartet.
Von Chicago

Natürlich pünktlich zu Start des Feuerwerks stand jemand vor uns der uns zum Betreuer und Familie bringen wollte, weil diese sich woanders niedergelassen haben. Schlechter Scherz. Das Feuerwerk war richtig gut und hat ne halbe Stunde gedauert. Bei dem Fotos findet man die letzten 10 Sekunden des Feuerwerks als Video.

Super schnell war die Promenade leer nachdem das Feuerwerk vorbei war. Also richtig feiern sind für mich anders aus. Viele mussten am nächsten Tag wohl wieder arbeiten.
Wir haben noch ein Eis gegessen und da nix mehr los war sind wir auch nach Hause.
Ab ins Bett und gute Nacht.
Chicago

Montag, 2. Juli 2007

Nuclear Cottage Cheese & Ooga Chocka

Um kurz nach 6 Uhr hieß es: Raus aus den Federn! Aaron und ich wollten unserem bzw. meinem neuen Hobby nachgehen. Wir sind mal wieder raus zum Crowders Mountain. Um kurz nach 8 Uhr waren wir auch schon da. Rucksäcke geschultert und rauf zu den Kletterwänden. Wir sind wieder zu David's Castle (backside) gehiked. Wir wollten mal die beiden anderen Routen ausprobieren, die sich direkt links und rechts neben Overhang Direct befinden.

Als erstes probierten wir Ooga Chocka. Eine Wand mit dem Schwierigkeitsgrad 5.8.

Von Outdoor

Coole Wand! Wir sind sie jeder 2 mal geklettert.Danach habe ich den Aaron wieder nach oben geschickt.

Er hat das Rope nun bei Nuclear Cottage Cheese befestigt. Diese Wand hat den Schwierigkeitsgrad 5.9+. Das Gemeine an der Wand ist, dass sie einen kleinen Überhang in der Mitte hat.
Von Outdoor

Der Autor schreibt über diese Wand: "Well-protected but pumpy for the new 5.9 leader!"

Bin als erster los. Coole Wand. Bis man unter dem Überhang ist muss man 2-3 knifflige Stellen überstehen. Unter dem Überhang muss man seinen Fuss in einen senkrechten, zusammenlaufenden Spalte quetschen. "Autsch" Irgendwie habe ich es geschafft über den Überhang zu kommen, aber leider habe ich auf dem Weg nach oben zuviel Kraft verbraucht. War zwar über den Überhang drüber, aber habe mein Füße nicht mehr nach oben bekommen. Game over. Hatte keine Kraft mehr.
Von Outdoor


Aaron hatte bei seiner Kletterpartie ein paar Zuschauer. Eine kleine Gruppe von Hikern hatte es sich oben auf den Felsen hinter uns bequem gemacht. Aaron als geübterer Kletterer musste zwar auch kämpfen, aber er hat die Wand gemeistert.
Bei meinem 2. Versuch ging mir noch schneller die Puste aus. Egal, ich habe eine neue Lieblingswand. Die ist richtig geil!!! In 2 Wochen werde ich die bezwingen.

Gegen 14 Uhr war die Sonne um den Felsen rum und wir wollten nicht in der knallenden Sonne weiter klettern. Wir haben unser 7 Sachen gepackt und sind zurück zum Auto.
Outdoor