Samstag, 15. Mai 2010

Freiheitsstatue & Broadway (Tag 3)

Endlich wieder etwas Zeit zum schreiben. Hier nun die Beschreibung zum Tag 3.

New York, 20-25°C, strahlender Sonnenschein.

Nach dem Frühstück ging es direkt zum Times Square. Dort gibt es einen Ticketschalter der für den gleichen Tag verbilligte Tickets anbietet. Leider wussten das auch andere Leute und deswegen war die Schlange vor dem Schalter auch super lang. Gegenüber davon ist die Touristeninfo vom Times Square. Dort sind Jenny und Andrea rein um sich zu vergewissern, ob auf der anderen Straßenseite wirklich diese Tickets verkauft werden und ob es vielleicht noch andere Wege gebe, um an weiteren Tickets zu gelangen. Gefühlte 10 Minuten später standen zwei strahlende Mädels vor uns mit jeweils 2 Karten für das Broadway Musical Mary Poppins. Ole, ich werde ein Broadway Stück sehen, dass noch nicht in Deutschland gespielt wird. Um 20 Uhr sollte es los gehen, also noch etwas Zeit bis dahin.

Ein kleines Stück weiter gab es den M&M Store. 2 Etagen voller M&Ms und Merchandiseartikel. Natürlich erstmal ne Blick rein geworfen.

Um unsere Mädels noch weiter glücklich zu machen ging es weiter zum Macy's. Ein großes Kaufhaus mit mehreren Etagen. Einige Etagen komplett abgegrasst und nach gegenüber in den Victoria Secret Store. Oh Mann. Alle wahnsinnig. Ich habe irgendwann einfach abgeschaltet und bin in Parkposition gegangen, weil Jenny einfach nicht mehr aus der Umkleide wieder kam.

Ein geheimtipp für Touristen ist die kostenlose Fähre nach Staten Island. Diese fährt direkt an der Freiheitsstatue vorbei. Angstellt und an der Freiheisstatue vorbei geschippert.
Von 15_Mai_2010

Wieder zurück nach Manhattan rein und rauf auf das Empire State Building.
Von 15_Mai_2010

Mit etwas Wartezeit sind wir bis auf die 80. Etage gekommen. Dort muss man den Fahrstuhl wechseln, damit man bis in die 86. Etage kommt zum Aussichtsdeck. Doch dort bildete sich eine sehr lange Warteschlange, so dass man uns anbot die letzten 6 Etagen per Treppe zurück zu legen. Wir sind ja sportlich, also los. 6 1/2 Etagen und etwas ausser Atem später bot sich uns ein geiler Ausblick.
Von 15_Mai_2010

Abends stand unser erster Broadway Musical Besuch an. Mary Poppins. Das Stück wird im New Amsterdam Theater gespielt. Das Bühnenbild war klasse und das Stück auch. Etwas abewandelt zum Film, aber trotzdem gut.
Von 15_Mai_2010

15_Mai_2010

Freitag, 14. Mai 2010

Midtown zu Fuß, MoMA & Times Square (Tag 2)

Pünktlich um 5.30 Uhr Deutscher Zeit sagte meine innere Uhr --> Aufstehen!!! Also mal ein schneller Blick auf den Wecker und dieser sagte mir: "Ist noch tief in der Nacht. Schlaf weiter!" Die erste Nacht war schon was besonderes. New York ist laut und das auch in der Nacht. Ständig Geräusche die einen wieder aufwachen ließen.

Um 8.15 Uhr stand unser erstes gemeinsames Frühstück auf dem Plan. Also runter in die Lobby. Dort war ein kleiner Tisch aufgebaut. Frischer Kaffee, Milch, Croissants und ein paar süße Teilchen. Ein typisches amerikanisches Hotelfrühstück. Erstmal eingedeckt und ab auf das Zimmer.
Von New York_13&14_Mai_2010


Nach dieser Stärkung wollten wir New York erkunden. Das Wetter war absolut geil. Strahlend blauer Himmel und gute 22°C. Um einen ersten Eindruck zu bekommen schlug unser Reiseführer von Baedeker einen "kleine" 4 Stundentour durch die Midtown vor. Natürlich zu Fuß.
Erstmal ging es 2 Blocks Richtung Süden. Dort befindet sich das Flat Iron Building. Dieses sieht aus wie ein Dreieck. Vor dem Haus hatte sich ein Kamerateam aufgebaut und es wurde wohl eine Szene für die Sesamstraße gedreht. Kurz Fotos gemacht und weiter.

Vor dort ging es auf der 5th Avenue Richtung Norden. Als nächstes passierten wir das Empire State Building. Kurz ein Blick nach oben, aber mehr auch noch nicht. Der Wolkenkratzer war erst für den nächsten Tag eingeplant. Was uns dirket nervte war, dass wir alle 5m von einem anderen Typen angesprochen wurden, der uns entweder ne Bustour oder Eintrittskarten für das E.S. Buliding verkaufen wollte. Wie auf nem türkischen Basar...

Als nächstes haben wir die Public Library passiert. Dort sind wir auch mal rein. Ein wenig umgeschaut und weiter ging es.
Der nächste Punkt auf der Liste war die Grand Central Station. Ist schon ein beeindruckender Bau.
Von New York_13&14_Mai_2010

In der dortigen U-Bahnstation haben wir uns die Metrocard zugelegt. Diese garantiert uns für die nächsten Tage unbegrenzte Fahrten mit Bus und Bahn.
Auf dem Weg die 5th Avenue hoch passierten wir das Rockefeller Building.
Von New York_13&14_Mai_2010

Weitere Punkte waren Tiffanys, FAO Schwarz, das MoMA bevor wir einen kurzen Stop im Central Park gemacht haben.

Ab 16 Uhr kann man Freitag umsonst in das MoMA rein. Ab 15.30 Uhr sollte man sich anstellen, so wurde uns an der Info geraten. Zu dieser Zeit waren wir auch da, aber die Schlange war schon 250m Meter lang. Egal, trotzdem angestellt. Ab 16 Uhr kam dann auch Bewegung in die Schlange und kurze Zeit später hatten wir unser kostenloses Ticket in der Hand.

Endlich mal hatte ich die Möglichkeit einen Picasso, Van Gogh, Dali, etc. aus der Nähe zu sehen. Nach diesem Besuch hat sich in mir der Glaube festgesetzt, das Moderne Kunst ziemich häßlich ist. Eigentlich haben alle diese Künstler nur das Talent, einen Moment geistigen Dünnschisses in Form zu bringen, oder?

Später danach sind wir über den Times Square geschlendert und haben in einem typischen Diner zu Abend gegessen.
New York_13&14_Mai_2010

Donnerstag, 13. Mai 2010

We are back in the States!

Aus der Idee wurde Wirklichkeit.
Noch vor einem halben Jahr war alles so fern doch die Zeit verging wie im Fluge und um Punkt 13.30 Uhr hob unser Air Berlin Airbus A300-200 Richtung New York ab.

Unsere kleine Reisegruppe wird gebildet von Andrea, Christian, Jenny und meine Wenigkeit. Der Flug an sich war sehr ruhig. Nur einmal mussten wir für 10 Minuten die Gürtel enger schnallen, weil wir durch ein paar örtliche Turbulenzen geflogen sind. Das Essen und der Service an Board waren gut. 15 Minuten zu früh sind wir auf dem JFK Airport in New York gelandet.
Auf ging es zur Boarder Control. Nach 10 minütiger Wartezeit waren wir auch schon an der Reihe. Vor uns waren schon Andrea und Christian zur Kontrolle. Weil sie nicht verheiratet waren musten sie einzeln durch. Bei uns kam auch sofort diese Frage als wir gemeinsam nach vorne getreten sind, aber wir konnten mit Ja antworten.
Wir konnten dem Beamten glaubhaft machen, dass wir nur einfache Touristen sind und nachdem ich ihm die gleiche Geschichte erzählt habe, wir die 2 anderen vor uns, mussten wir nur noch Fingerabdrücke und Fotos da lassen und schon ging es weiter.
Schnell den Koffer in Empfang genommen und ab durch den Zoll. Auch hier keine Probleme.

Vor der Reise haben wir per Internet nach einer güstigen Verbindung vom Flughafen zum Hotel gesucht. In einem Forum bin ich auf "Supershuttle" gestoßen. Diese bringen einen direkt zum Hotel. Im Flughafen haben wir den Counter für Public Transportation aufgesucht und der dortige Agent hat uns dann so ein Shuttle gerufen. Ein älterer Herr mit super dicken Brillengläsern verfrachtete uns in seinen Van. Nachdem er noch 2 weitere Stops an verschiedenen Terminals gemacht hatten und wir nun mit knapp 10 Personen im Van saßen ging es direkt durch dei Rush Hour nach Manhattan.

Irgendwann kam dann die Skyline von Manhattan in Sicht und nach einer Fahrt durch einen Tunnel dirket unter dem Fluß waren wir auf er Insel. Unser Hotel liegt mittendrin and der Ecke Madison und 27th Street. Das Hotel heißt "The Mave". Die erste Überraschung gab es direkt für Jenny und mich. Wir bekamen ein Upgrade. Unsere Zimmer sind im 7. Stock. Sie sind zwar klein, aber sauber und modisch eingerichtet. Wir fragten uns nur, wo das "Upgrade" war? Also ein kleiner Blick in Christian und Andrea's Zimmer. Okay, Upgrade gefunden. Ihr Zimmer ist insgesamt kleiner, das Bett ist kleiner und sie schauen auf eine 2 Meter entfernte Hauswand. Unser Zimmer geht zur oben genannten Kreuzung raus. Das bedeutet aber auch, dass man alles mitbekommt was draußen los ist und das ist nicht wenig in New York.
Von New York_13&14_Mai_2010


Nachdem wir uns eingerichtet hatten ging es wieder runter an die Rezeption. Dort haben wir uns mit Voucher und Stadtplänen eingedeckt. Auf der Hinfahrt hatten wir ein Restaurant mit dem Namen Blue Smoke gesehen. Die freudliche Dame vom Empfang hat dort für uns angrufen, aber leider 45 Minuten Wartezeit für ein Tisch. Weil wir nicht länger Warten wollten, hat sie uns ein anderes Restaurant empfohlen. Das Primehouse. 1 Block vom Hotel entfernt. Tisch war verfügbar, also hin.
Draussen schnell noch die Karte studiert. Oh Mann. Die Preise waren gesalzen, aber wir hatten Hunger. Also rein. Drinnen herrschte ein gehobeneres Ambiente. Der Service war klasse. Das war etwas ungewohnt für Andrea. Sowas kannte sie nicht aus good old Germany. Das Essen war sehr lecker und die Rechnung gesalzen.
Danach haben wir uns noch schnell mit Wasser eingedeckt und sind tod müde ins Bett gefallen.
New York_13&14_Mai_2010