Montag, 31. Mai 2010

Shoppen, Shoppen, Shoppen

Die nächste Enttäuschung erwartete uns am nächsten Morgen. Kein Frühstück. Während das Best Western in Napels noch ein klasse Frühstücksbuffet aufgefahren hatte, so gab es hier nur Frühstück gegen Bares.

Davon ließen wir uns unsere gute Laune nicht nehmen. Es war Memorial Day und das bedeutete Prozente, Prozente und nochmals Prozente. Shoppen bis zum abwinken. Unser Ziel dafür war die Dolphin Mall.

Da jedes Päärchen doch unterschiedliche Shopping Wünsche hatte, trennte sich unsere Wege. Jenny war eigentlich etwas lustlos und wollte nur mal kurz in einen Shop rein, bevor wir meine Jeans kaufen gehen wollten. Eine Ewigkeit später konnten wir unsere Shopping Tour fortsetzen.

Beim örtlichen Levis Dealer wurden erstmal harte Dollars gegen 5x Levis 501 eingetauscht. Dank Memorial Day umgerechnet 25 Dollar pro Jeans. In Deutschland kostet eine Jeans 99 Euro!!!

Wir verbrachten praktisch den ganzen Tag in der Mall. Gegen Abend musste auch mal das Kino aufgesucht werden. Die Wahl viel auf Grund unterschiedlicher Interessen aud den neutralen Film Shrek 3. Zwar nicht meine erste Wahl, aber egal hauptsache Kino.

Das war unser Shopping Tag in Miami.

Sonntag, 30. Mai 2010

Everglades

An diesem Tag verliesen wir Napels Richtung Miami. Unterwegs machten wir einen kleinen Stop in den Everglades um die örtliche Tierwelt etwas besser zu erkunden.

Der Weg führte uns über den Highway 41. Nach ein paar Kilometern bogen wir ab auf die Loop Road. diese sollte uns querfeld ein durch die Everglades führen, doch am letzten Rastplatz bevor es richtig los gehen sollte, war die Loop Road wegen Bauarbeiten gesperrt. toll :-(

Also wieder zurück auf den Highway und an der Stelle , wo die Loop Road normalerweise wieder auf den Highway 41 mündet sind wir einfach mal rein gefahren. Wir konnten eingie Kilometer zurück legen bevor die Loop Road wieder gesperrt war.

Immer wieder konnten wir halt machen und uns ein paar Alligatoren anschauen.
Aus 30_Mai_2010_Everglades


Wieder zurück auf dem Highway 41 führte uns der Weg zum Everglades State Park. Dort konnten wir ziemlich viele verschiedene Tiere entdecken.

Aus 30_Mai_2010_Everglades

Aus 30_Mai_2010_Everglades


Leider zeigte sich am Nachmittag das Wetter nicht von seiner besten Seite und es schauerte immer wieder. Trotzdem ließen wir und davon nicht abhalten und in den kurzen Regenpausen erkundeten wir einige der Trails.

Am späten Nachmittag führte uns unser Navi nach Miami. Eigentlich wollten wir direkt durch zu den Keys, aber leider machte uns der Memorial Day einen Strich durch die Rechnung. Immer am letzten Montag im Mai ist der Memorial Day und das beudetet, dass halb Amerika Kurzurlaub macht und die Hotel ziemlich teuer und ausgebucht sind. Auf den Keys war natürlich kein Zimmer zu vernünftigen Preisen zu bekommen und deswegen sind wir erst nach Miami gefahren.

Im örtlichen Best Western in Miami Beachgibt es keine Parkplätze direkt am Hotel. Man kann aber vergünstigt ein Parkhause in der Nähe benutzen. 20$ pro Tag. Nu toll. Weil das Hotel komplett überbucht war, bekamen Jenny und ich ein upgrade!! Yeah!! Ein Penthouse im Obergeschoss. Wohoooo!!! Wir freuten uns schon auf luxus pur, aber nix da! Totale Enttäuschung. Wir hatten einen etwas größeren Balkon und etwas mehr Fenster, aber sonst.... Es funzte ja nicht mal das W-Lan da oben. Andrea und Schnu hatten das gleiche Zimmer ein paar Stockwerke tiefer. Daher konnten wir schön vergleichen. Ein Gast der ebenfalls da oben residierte formulierte es ganz treffend " Yeah, it's not a penthouse, it's fakehouse." Stimmt!

Abends gab es noch Futter in einem völlig überfüllten Restaurant Carrabba's Italian Grill ein paar Straßen weiter. Essen war trotzdem lecker.

Samstag, 29. Mai 2010

Outlet, Flea Market und Sanibel

Genau in der oben genannten Reihenfolge sollte unser Tag verlaufen.

Shoppen ist ja bekanntlich sehr günstig in Amiland und daher wollten wir uns mit ein paar Kleidungsstücken in einem der vielen Outlets eindecken. Doch der Schreck kam bei der Einfahrt auf das Outletgelände. Hier waren wir schon einmal. Jenny und ich hatte das gleiche Outlet schon 2007 besucht und waren damals ziemlich enttäuscht gewesen.
Es gibt nicht viel zu sagen. Das Outlet ist immer noch gleich schlecht. Haben jedes Geschäft nach schöner Kleidung abgesucht, aber viel ist nicht dabei rum gekommen.

Weil es noch zu heiß für den Strand war, direkt weiter zum Flea Market. Nun war also ein typisch amerikainischer Trödelmarkt angesagt. Während meiner Zeit 2007 in Amerika haben wir nie solch einen Markt besucht und daher war es auch für mich Neuland.

Die Stände der Händler sind alle in seitlich offene Hallen untergebraucht. Alles sehr verwinkelt und es gibt, wie bei uns, alles mögliche an Plunder und Schrott zu kaufen. Ein Händler hatte uns aber angetan. Dieser verkaufte Spiele, genauer gesagt, Brettspiele. Für meinen kleinen Bruder fanden wir auch direkt ein passendes Weihnachstsgeschenk: ein Enterprise Monopoly.

Doch relativ bald fingen die Stände an dicht zu machen und wir führten unsere Tour Richtung Sanibel fort.

Im Vorfeld hatten wir uns nicht über die Lage der einzelnen Strände auf Sanibel informiert und deswegen haben wir einfach den erst besten Strand angesteuert. Das Wetter war klasse, der Strand nicht wirklich voll und die Flöhe bissen prächtig, aber dazu später mehr. Erstmal zwei Fotos.
Aus 29_Mai_2010_Sanibel

Aus 29_Mai_2010_Sanibel

Nachdem wir ein bis zwei Stündchen am Strand relaxt hatten, wechselten wir den Strandabschitt. Am südlichen Zipfel wollten wir noch etwas spazieren gehen und den Sonnenuntergang genießen.
Aus 29_Mai_2010_Sanibel

Aus 29_Mai_2010_Sanibel


Beim Spazieren gehen zwickte es immer wieder an den Beinen. Da aber nicht zu erkennen war, dachten wir es sei das getrocknete Salzwasser. Später mussten wir mit entsetzten feststellen, dass es kleine Flohbisse waren. Andrea, Schnu und ich kamen noch glimpflich davon, doch Jenny zählte aleine an einem Bein über 30 Bisse. Die folgenden Tage waren teilweise höllisch, weil sie immer wieder von Juckattacken geplangt wurde...

Mit dem Abend kanm auch der Hunger. Auf Sanibel fanden wir das Restaurant Island Cow. Selbstverständlich voll besetzt, aber nach kurzer Wartezeit wurde ein Tisch auf der Veranda frei und los ging das Schlachtfest. Yummy, Yummy. Es ist noch erstaunlich wieviel Schnu essen kann...

Danach ging es wieder zurück ins Hotel.